Überraschungswanderung der SAV Ortsgruppe Grafenberg im November

Überraschungswanderung der SAV Ortsgruppe Grafenberg im November

Für das Wanderjahr 2018 stand Mitte November eine Überraschungswanderung, organisiert von Wanderführer und Vorstand der Ortsgruppe Grafenberg Joachim Defrancesco und seine Frau Tina im Jahresplan. Bis zu diesem Zeitpunkt wusste keiner der 32 Personen, die sich dafür angemeldet hatten, wohin es gehen sollte. Erst am Treffpunkt vor der Abfahrt mit PKW´s lüftete der Wanderführer das Geheimnis. Die Anfahrt führte zunächst nach Unterlenningen zum Bahnhof. Dort bestieg die Wandergruppe den Zug nach Owen, wo die eigentliche Wanderung auch startete. Nach kurzer Einleitung und Erklärungen zum Tagesablauf begann die Wanderung durch das schmucke Örtchen Owen bergwärts um den Hohlenbohl (auch Zahnbürste gennant).

Kurz darauf erreichte man den Parkplatz Hörnle. Von dort aus führten steile, schmale Wege hinauf zur bekannten Sibyllenhöhle. Gut vorbereitet erzählte uns Joachim Defrancesco die Sage der Sibylle, die angeblich mit ihren drei Söhnen dort gehaust haben soll. So mildtätig die Sibylle auch war, ihre Söhne taten den Bauern in der Umgebung Übles, weshalb sie aus ihrer Nähe mit einem Wagen flüchtete. Wohin, das wusste niemand. Aber sie hinterlies Spuren im Feld, auf denen das Getreide besser wuchs als woanders, wohl als letzter Segen den sie den Menschen hinterlassen hatte. Angetan von dieser schönen Sage wurden die letzten Höhenmeter bis zur Burg Teck vollends erklommen. Das mitgebrachte Vesper wurde im Burghof unter Sonnenschirmen, die an diesem Sonntag auch vor dem leichten Nieselregen schützten, genossen. Am gelben Fels, als nächste Station der Wanderung, ging Wanderführer Joachim Defrancesco noch auf die Geschichte des Segelflugs auf der Burg Teck ein.

Eine weitere Überraschung erwartete die inzwischen durch den fortwährenden Nieselregen leicht ausgekühlten Wanderer. Am Sattelbogen zwischen Burg Teck und Burg Rauber wartete der seit kurzem frischgebackene zertifizierte Wanderführer Daniel Fischer und seine Familie mit Produkten aus heimischen Streuobstwiesen, die ordentlich einheizten. Aufgewärmt und gut gelaunt konnten nun die letzten Kilometer der Wanderung bis zum Sulzburger Hof angegangen werden. Dort warteten Kaffee und eine große Auswahl an Kuchen zum Abschluss, bevor sich alle am Ausgangspunkt Bahnhof Unterlenningen auf den Heimweg machten.
C.B.

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